Die Geschichte des Investmentbankings


Wie der Name vermuten lässt, führt die Reise zu den Wurzeln des Investmentbanking in die USA. In den Jahren 1933/34 wurde mit dem Banking Act, dem Securities Exchange Act sowie dem Glass-Steagall Act das Bankensystem unterteilt in kommerzielle Banken und Investmentbanken.

Doch schon davor hatten die US-Investmentbanken das Licht der Welt erblickt, die man noch heute zu den größten Playern der Industrie zählt:

 

J.P. Morgan Chase 1823 
Lehman Brothers 1850 
Goldman Sachs 1869 
Merrill Lynch 1914 
Morgan Stanley 1935 

 

Diese Wall-Street-Urgesteine haben seit damals für sehr viel Innovation im Bankensektor gesorgt. Lehman Brothers und Merrill Lynch haben den innovativem Handel mit Derivaten und anderen strukturierten Produkten nicht gescheut, so dass ihre Erwähnung in der Geschichte des weltgrößten Hedge-Fonds Long-Term Capital Management (kurz: LTCM) natürlich nicht ausblieb.

Goldman Sachs und Morgan Stanley haben sich auf das M&A-Geschäft konzentriert und gehören noch heute zu den beiden wichtigsten Begleitern von Unternehmenstransaktionen.

 

Seit alters her gilt J.P. Morgan Chase als allgegenwärtige Universalbank. J.P. Morgan Chase ist die zweitgrößte Bank der USA und die weltweit neuntgrößte Bank. Die Bank entstand durch die Übernahme der J.P.Morgan Bank durch die Chase Manhattan Bank im Dezember 2000. 2004 wurde dann die US-amerikanische Bank One übernommen und integriert sowie 50 % der britischen Investmentbank Cazenove, die sich bis dato als M&A-Boutique im Markt positionierte.

 

Das Spektrum der von den Investmentbanken angebotenen Produkte ist seit dem Gramm-Leach-Bliley Act von 1999 breiter denn je, da fortan auch Investmentbanken in der Lage sind, Produkte und Dienstleistungen wie Versicherungen oder Wertpapierhandel anzubieten, was auf Grund der Aufteilung in kommerzielle Banken und Investmentbanken bis dahin nicht möglich war.

 

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